blickpunkt

Im Dülmener Verlag Stegemann erscheint zweimonatlich der "blickpunkt", ein Magazin zur Kultur, Geschichte und Freizeit im Westmünsterland.

Zum Artikel "Truppenübungsplatz Borkenberge" steuerte ich das Titelbild sowie Fotos über die dort vorkommende Fauna bei.

In der Ausgabe vom Febr. 2017 erschien mein Bildbeitrag mit dem Thema "Gefiederte Raritäten und Neusiedler im Münsterland".





Usedom

Das Magazin "Vögel" brachte in der Ausgabe 3/2015 meinen Artikel "Grüne Insel am Meer" Geheimtipp Usedom. Der mit 20 Bildern und einer Karte ausgestattete Reisebericht hat acht Seiten Umfang. Hauptaugenmerk wurde auf die zur Vogelbeobachtung und Fotografie besonders geeigneten Gebiete gelegt mit Focus auf die "kalte Jahreszeit". Aber auch allgemeine Reisetipps sind zu finden.





Die Welter Bachauen

Thema des BUND - Naturschutzkalenders 2016 ist das NSG Welter Bachauen in der Dülmener Bauerschaft Welte. Die Feuchtwiesen ziehen seltene Arten wie Kiebitz, Bekassine und Uferschnepfe an. Das Gebiet birgt aber auch eine kleine Sensation: eine Gruppe Weißwangengänse fliegt nach Überwinterung im holl. Friesland nicht in die angestammten arktischen Brutgebiete, sondern zum Welter Bach. Hier ziehen Sie alljährlich etwa 30 Junge gross.


Für den Kalender 2016 hat der BUND insgesamt acht zum Gebiet passende Fotos aus meinem Archiv ausgewählt.




Heidemoorkalender

Zum 3. Mal in Folge hat der BUND - Landesverband NRW - einen Heidemoorkalender aufgelegt. Thema sind diesmal die Silberseen zwischen Dülmen und Haltern. Auch einige mei- ner Fotos (u.a. das Titelbild "Silberreiher am Torfvennteich") sind im Kalender zu finden.


Ziel des BUND ist, die Wasserlandschaft im Bereich des Truppenübungsplatzes Haltern - Dülmen als nationales Naturerbe zu sichern. Der Erlös aus dem Verkauf des Kalenders fließt in dieses Projekt.




"Kuckucksei"

In der vergangenen Brutsaison machte ich an der Stever bei Haltern eine ungewöhnliche Beobachtung. Ein revierfremdes Haubentaucherweibchen sprang auf das Schwimmnest einer gerade mit der Brut beschäftigten Konkurrentin und legte dieser ein „Kuckucksei“ ins Nest.

Der brütende Taucher nahm das fremde Ei mit dem Schnabel auf, ließ sich ins Wasser gleiten, schwamm ein paar Meter vom Nest weg und versenkte das Ei in der Stever.

Den gesamten Ablauf des Geschehens konnte ich mit der Kamera dokumentieren. NaturFoto brachte die bebilderte Story auf 10 Seiten in Heft 5/2013. Ebenso das Magazin „Vögel“ in der Frühjahrsausgabe 02/2013. 

 

 




Fotoaustellung

Im neu gestalteten NaturForum „Bislicher Insel“ in Xanten veranstaltete der Regionalverband Rhein-Ruhr im Herbst 2009 eine Gemeinschafts-Fotoausstellung mit den Themen


Der Natur auf der Spur (Dieter Wermbter)
Faszinierende Vogelwelt (Roland Breidenbach)


Nach der im Jahre 2004 von der VHS Dülmen in den Räumen der alten Sparkasse veranstalteten Soloausstellung „Naturfotos“ war dies mein zweites Event in Sachen Naturfotografie.




Foto Creativ

Bei ernsthaften Hobbyfotografen beliebt war die Wettbewerbszeitschrift Foto Creativ, die von 1981 bis 1993 vierteljährlich erschien und danach noch eine Zeit lang zweimonatlich als Heft im Heft in Color Foto fortgeführt wurde. Die fünf Kategoriesieger erhielten immerhin ein Preisgeld von je 1000 DM. Annahmen wurden mit Urkunden ausgezeichnet. Das Magazin bot einen guten Überblick über Trend und Leistungsstand der europäischen Amateurfotografen. Ich habe mich sporadisch mit Schwarzweiß- oder Farbbildern beteiligt und einige Annahmen erzielt.  

Die Abbildung zeigt die Erstausgabe vom Frühjahr 1981

 

 




Labor

Welchen Stellenwert die Selbstverarbeitung in der eigenen Dunkelkammer zu analogen Zeiten hatte, sieht man auch daran, dass im Laterna Magica Verlag eine spezielle Zeitschrift für Laborpraxis aufgelegt wurde. Sie erschien 16 Jahre zweimonatlich bis zur Ausgabe 4/96. Danach wurde Foto & Labor noch einige Zeit als Heft im Heft in Color Foto fortgeführt, bis die digitale Revolution ein Ende setzte.   

Ich begann 1953 mit der Entwicklung von SW-Filmen, 1957 kam ein SW-Vergrößerer (Liesegang Uni Rax O) dazu und 1973 stieg ich nach dem Erwerb eines Durst A 300 Vergrößerers mit Farbmischkopf in die Colorverarbeitung ein. Mit der Umstellung auf Digitalfotografie im Jahre 2003 endete nach genau 50 Jahren die Selbstverarbeitung im heimischen Labor.

 

 




Der kleine Tierfreund

Anfang der 50er Jahre war der Naturschutzgedanke noch nicht so präsent wie heute. Wiederaufbau und die Sorge ums Sattwerden hatten oberste Priorität. In den ländlichen Regionen landete manch unachtsamer Hase im Kochtopf. Das war natürlich nicht erlaubt, aber wer fragt schon danach, wenn der Magen drückt?

Umso erstaunlicher, dass es schon 1949 mit „Der kleine Tierfreund“ eine Zeitschrift für die Schuljugend zur Pflege der Naturliebe gab. Die SW-Bilder der seinerzeit führenden Tierfotografen waren so einprägend, dass ich später meine Leidenschaften für Fotografie und Natur miteinander verband und selbst auf „Fotojagd“ ging. So konnte ich meine Beobachtungen dokumentieren und nacherleben.

Die Zeitschrift, die mich in jungen Jahren an die Natur heranführte, gibt es übrigens immer noch. Seit Mitte der 70er Jahre heißt sie schlicht „Tierfreund“ und kommt, dem Zeitgeist entsprechend, heute recht poppig daher.